2016


Sonntag, 4. Dezember 2016 (Weihnachtsmarktsonntag),
17 Uhr, Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb
Märchenkonzert. „Die Geschichte vom Christkind“ des Spessarter

Volksschriftstellers und Eschauer Pfarrers Karl Heinrich Caspari wird von den Mitgliedern des Märchenkreises gemeinsam vorgetragen, dazu „Sterntaler“ und „Gold fiel vom Himmel“.

Musikalische Gestaltung: Maja Soberka.

Mit einem Märchenkonzert schließt am Weihnachtsmarktsonntag, dem 4. Dezember (17 Uhr), das diesjährige Jahresprogramm des Bad Orber Kulturkreises.
Im Mittelpunkt steht „Die Geschichte vom Christkind“ des Volksschriftstellers und Pfarrers Karl Heinrich Caspari, der aus dem Spessart stammt.
Vorgetragen wird sie gemeinsam vom Märchen- und Sagenkreis „Spessart“ des Kulturkreises.
Weiterhin werden auch der „Sterntaler“ und andere passende Märchen erzählt. Musikalisch wird die Pianistin Maja Soberka den Nachmittag im Haus des Gastes gestalten.

Eintritt: 8 Euro, Kinder: 4 Euro
Foto: ez – Mitglieder des Märchen- und Sagenkreises

Die Kultfamilie Hesselbach besucht auf Einladung des Kulturkreises
das Bad Orber Haus des Gastes

Samstag, 8. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Bad Orb, Burgring 14

Wer kennt sie nicht, die hessische Fernseh-Kult-Familie „Die Hesselbachs“? Wolf Schmidt, Erfinder und Darsteller des „Babba Hesselbach“, hat Ende der Sechziger Jahre seine Lieblingsepisoden noch einmal zu kleinen Erzählungen umgearbeitet. Aus diesen liest der Frankfurter Kabarettist Jo van Nelsen und lässt all die liebenswert-unverwechselbaren Charaktere wiederauferstehen: Von der „Mamma“ bis zum Fräulein Sauerberg, vom Lehrbub’ Rudi bis zum Redakteur Betzdorf. Diesmal wird die spannende Episode „Der Wahrsager“ im Mittelpunkt stehen, in der Mama Hesselbach nach einem Blick in die Kristallkugel um ihr Leben bangt! Alles Lug und Trug, meint der „Babba“ – doch dann nehmen die Dinge Ihren verwirrten und hesselbachtylischen Lauf ...... Ein großer Spaß, wie ihn nur Wolf Schmidt erfinden konnte, dessen Geschichten die Frankfurter Rundschau attestiert, dass sie „wahrscheinlich zum Wertvollsten und Bedeutendsten überhaupt gehören, was die hessische Nachkriegskultur hervorgebracht hat“

Eintritt: 15 Euro – Kulturkreismitglieder: 12 Euro

"Wenn Violine und Cello sich vereinen"
Samstag, 24. September, 20016, 19.30 Uhr
Bad Orb, Haus des Gastes, Burgring

Der Kulturkreis Bad Orb lädt wieder einmal zu einem ganz besonderen Konzert ins Haus des Gastes ein.

Julia Smirnova (Violine) und Konstantin Manaev (Cello) lassen Werke von alten Meistern bis zu zeitgenössischen Komponisten und Komponistinnen, darunter Johann Sebastian Bach, Reinhold Moritzewitsch Gliére, Eugéne Ysaÿe, Franghiz Ali-Zadeh, Johanna Doderer und Johan Halvorsen, lebendig werden.

Julia Smirnova wurde 1997 in Komsomolsk am Amur geboren und begann im zarten Alter von sechs Jahre Violine zu spielen. Ihre Ausbildung startete sie an der berühmten Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums. Seit 2015 studiert sie an der Hochschule für Musik in Münster. Sie gewann bereits mehrere internationale Wettbewerbe. Solistische und kammermusikalische Konzertauftritte absolvierte sie bereits in Russland, Deutschland, England und in Italien.

Auch Konstantin Manaev ist in Russland geboren, und zwar 1983. Seit 2012 lebt er in Berlin. Seinen ersten Violincellounterricht erhielt er bereits im Alter von sieben Jahren. Er studierte zunächst an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums und anschließend an der Musikhochschule Münster sowie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, Dresden und an der Musikakademie Basel. Als Solist tritt Konstantin Manaev inzwischen regelmäßig in ganz Europa, Russland, Japan und den USA auf. Dabei spielte er bereits unter anderem mit dem Moskauer Sinfonieorchester, der St. Petersburger Kammerphilharmonie, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Sinfonietta Köln, dem Luzerner sowie dem Basler Sinfonieorchester.

Eintritt: 17 Euro, Kulturkreismitglieder 14 Euro
Bild: Smirnova/Manaev - kostenlose Freigabe für diese Ankündigung

 

"Lauter Prinzessinnen"

- Märchen und Musik auf der Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal BAD ORB.

Am Sonntag, 17. Juli 2016, heißt es ab 16 Uhr auf der Waldbühne im Haseltal:


„Lauter Prinzessinnen“. Mitglieder des Kulturkreis-Märchenkreises erzählen von lieblichen Prinzessinnen, tapferen Prinzen und spannenden Märchenabenteuern.
„Es gibt nichts Schöneres, als Prinzessin zu sein“, davon erzählen viele Märchen und verzaubern ihre Zuhörer.
Maja Soberka umrahmt den Nachmittag musikalisch.
Im vergangenen Jahr kamen zum Märchennachmittag zahlreiche Kinder in märchenhaften Kostümen, darunter natürlich auch viele junge Prinzessinnen in duftiger Robe. Bei unpassender Witterung wird der Märchennachmittag ins Haus des Gastes verlegt.
Sollte die Veranstaltung umziehen müssen, dann weist ab 15 Uhr an der Einmündung Bahnhofs-/Ludwig-/Lauzenstraße ein entsprechendes Schild darauf hin. '
Wegen Straßenbaumaßnahmen in der Hasel führt der Weg zur Waldbühne derzeit über die Lauzenstraße, am Ende rechts abbiegen und von der Wemmstraße bis zur Einmündung Haselstraße fahren. Anschließend links auf diese einbiegen und Richtung Jagdhaus Haselruhe fahren. Direkt um die Ecke (das Jagdhaus ist dann links), neben dem Waldparkplatz an den Reuss-Buchen erwartet die Waldbühne dann ihre Gäste. Veranstalter ist der Bad Orber Kulturkreis.
Karten nur an der Waldbühnen- oder Haus des Gastes-Kasse; Eintritt: 8 Euro Kulturkreismitglieder: 5 Euro, Kinder: 4 Euro

"Hoch auf dem gelben Wagen"

Sonntag, 10.07.2016, 16 Uhr
Waldbühne, Haseltal, Bad Orb

Unter dem Motto „Hoch auf dem gelben Wagen“ lädt der Bad Orber Kulturkreis auf die Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal ein.
Diesmal erklingen Lieder vom Sommer und von sommerlichen Reisen zum Mitsingen mit Ulrich Zahn (Gitarre);
Moderation: Ulrich Freund.
Karten nur an der Waldbühnenkasse;
Kostenbeitrag: 2,50 Euro, Kinder sind frei
Bei unpassender Witterung wird das Mitsingkonzert ins Haus des Gastes verlegt.
Sollte die Veranstaltung „umziehen“ müssen, dann weist an der Einmündung Bahnhofs-/Ludwig-/Lauzenstraße ab 15 Uhr ein entsprechendes Schild darauf hin.
Wegen Straßenbaumaßnahmen in der Hasel führt der Weg zur Waldbühne derzeit über die Lauzenstraße, dann rechts abbiegen und von der Wemmstraße bis zur Einmündung Haselstraße fahren. Anschließend links auf diese einbiegen und Richtung Jagdhaus Haselruhe fahren. Direkt um die Ecke, neben dem dem Waldparkplatz an den Reuss-Buchen erwartet die Waldbühne dann ihre Gäste. Foto: Elsbeth Ziegler – kostenfreie Nutzung ausschließlich für diesen Text

"Drei Holzbläser im Walde"
Sonntag, 3. Juli 2016, 16 Uhr
Bad orb, Waldbühne am Spessartbogen

„Askabé“, Astrid Ziegler und Freunde, spielen klassische Musik – mitten im tiefen Tann.

Der Bad Orber Kulturkreis lädt zu einem ganz besonderen Konzert auf der Waldbühne am Spessartbogen im Bad Orber Haseltal ein.
Hier gastiert erstmals das Trio "Askabé".
Astrid Ziegler und Freunde, spielen unter dem Motto "Drei Holzbläser im Walde" klassische Musik – mitten im tiefen Tann.
Quirlige Holzbläsermusik vom Feinsten kommt dann mit dem Trio auf die Waldbühne.
Die "Trio d'anches"-Formation besteht aus Solobläsern der Neuen Philharmonie Frankfurt, die sich der Kammermusik im Dreierverbund verschrieben haben.

Astrid Ziegler (Oboe), Karsten Meier (Klarinette) und Symeon Rizopoulos (Fagott) musizieren sowohl transparente Klänge aus dem 18. Jahrhundert wie frische Klänge des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei wechselt das Repertoire von Ikonen der Bläserkammermusik bis zu komponierten „Törtchen“.

Karten nur an der Waldbühnenkasse;
Eintritt: 10 Euro, Kulturkreismitglieder: 7 Euro
Bei unpassender Witterung wird das Konzert ins Haus des Gastes verlegt. Sollte die Veranstaltung „umziehen“ müssen, dann weist an der Einmündung Bahnhofs-/Ludwigs-/Lauzenstraße ab 15 Uhr ein entsprechendes Schild darauf hin.

Wegen Straßenbaumaßnahmen in der Hasel führt der Weg zur Waldbühne derzeit über die Lauzenstraße, dann rechts abbiegen und von der Wemmstraße bis zur Einmündung Haselstraße fahren. Anschließend links auf diese einbiegen und Richtung Jagdhaus Haselruhe fahren. Direkt um die Ecke, neben dem dem Waldparkplatz an den Reuss-Buchen, erwartet die Waldbühne dann ihre Gäste.

Foto: Elsbeth Ziegler – kostenfreie Nutzung ausschließlich für diesen Text

„Des Kaisers neue Kleider“
auf der Waldbühne im Haseltal, Bad Orb
mit dem Lille Kartofler Figurentheater.
Sonntag, 26. Juni 2016, 16 Uhr

„Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, dass er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um Theater und liebte es nicht, in den Wald zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen.“ Wie es mit dem Kaiser in Hans Christian Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ weitergeht, das zeigt das Berliner Figurentheater Lille Kartofler auf Einladung des Kulturkreises Bad Orb.
Das Spiel ist ein offenes Puppenspiel mit weichen, fast lebensgroßen Textilfiguren. Die Puppen werden auf dem Boden vor, manchmal zwischen dem Publikum geführt. Der Puppenspieler bleibt sichtbar, wird aber bald von den Zuschauern vergessen. Die Puppen beziehen immer wieder ihr Publikum in die Handlung ein.
Das Spiel wird zum großen Märchenbuch, das vom Spieler zum Leben erweckt wird. Das Märchen selbst ist kurzweilig und regt dennoch zum Nachdenken an. Es ist für Klein und Groß ein Vergnügen. Lille Kartofler begeisterte bereits 2015 auf der Waldbühne mit dem Märchen "Hans, mein Igel".
Wenn das Wetter eine Freilichtveranstaltung nicht zulässt, findet sie im Haus des Gastes statt.
Nur bei ungeeigneten Wetter steht ab 15 Uhr an der Einmündung Bahnhof-/Lauzenstraße ein Hinweisschild, dass das Märchenspiel ins Haus des Gastes verlegt wird. Wegen der Straßenbaustelle in der Haselstraße, führt der Weg zur Waldbühne derzeit über die Lauzenstraße. Karten nur an der Waldbühnenkasse;
Eintritt: 8 Euro, Kinder: 4 Euro
Foto: Figurentheater Lille Kartofler - Freigabe für diese Ankündigung Elsbeth Ziegler



Kammerspiele 2016
vom 17. bis 25. Juni 2016
der Theatergruppe Peter von Orb des Kulturkreises Bad Orb
im Alfons-Lins-Haus, Pfarrgasse 18, Bad Orb

„Tod im Theater“ Kriminaltragikomödie in drei Akten von Bernd Peter Marquart, Regie: Michael Heim

2016 ist für die Theatergruppe ein Kammerspieljahr, und dafür wurde mit der Kriminaltragikomödie „Tod im Theater“ ein spannendes Werk ausgesucht, das gut auf die die Bühne des Alfons-Lins-Hauses (katholisches Gemeindezentrum) passt.
Um einen Todesfall in einem Theater geht es darin auch wirklich, sodass der Zuschauer ausnahmsweise auch einmal mitbekommt, was sich hinter den Kulissen einer Bühne so alles abspielt.
Zum Inhalt: Nach einer Aufführung von "Romeo und Julia" bricht im Schauspielhaus die Darstellerin der "Julia" tot zusammen.
Ein Herzinfarkt? Oder vielleicht doch keine natürliche Todesursache?
Die Kriminalpolizei ermittelt intensiv und der Zuschauer erkennt, dass die Harmonie auf den Brettern, die die Welt bedeuten, in krassem Gegensatz zum Kleinkrieg im Backstagebereich steht.
Hier tun sich dann ebenso tiefe menschliche Abgründe auf, wie sich wahre Freundschaften bilden.
Halt wie im richtigen Leben.

Eintrittspreise (freie Platzwahl): 12 € Erwachsene / 9 € ermäßigt,
Abendkasse: plus 1 €

Aufführungsdaten: 17., 18., 24. und 25. Juni, ab 20 Uhr
und am 19. Juni, ab 17 Uhr

Vorverkauf ab 1. März: Spessart-Buchhandlung,
Hauptstraße 30, 63619 Bad Orb (06052-1425)
Restkarten an der Abendkasse

Einlass eine Stunde vor Beginn.

Geschenkgutscheine unter 06052-1509
oder eberhardeisentraud@gmx.net


Für Ohren und Gaumen
• wenn Musik und Wein zusammenkommen –
• Konzert mit dem Wiesbadener Holzbläserensemble
Quintoli Anchi Sonntag,

 22. Mai 2016, 18 Uhr,

Gartensaal der Konzerthalle, Bad Orb
Eintritt: 20 €, einschließlich Weinprobe und Fingerfood
Veranstalter: Lions Club Bad Orb - Gelnhausen und Kulturkreis Bad Orb e.V.

 Der Kulturkreis Bad Orb e.V. und der Lions Club Bad Orb - Gelnhausen laden zu einem beschwingten Konzert mit Weinprobe mit Weinen des Weingutes Muno, Lorch/ Rheingau, in den Gartensaal der Konzerthalle ein.

Der Reinerlös des Konzertes kommt der Hospizgruppe „Lichtbogen“ zugute. Das Ensemble Quintoli Anchi gründete sich im Jahre 1998 mit vier engagierten Musikern.
Zunehmende Auftrittsmöglichkeiten und verschiedene Wechsel in der Besetzung des Ensembles führten dazu, dass sich die Gruppe im Jahre 2010 zu einer Erweiterung des Mitspielerkreises entschloss.
Damit verfügt das Ensemble nach nunmehr 17 Jahren über acht Bläserinnen und Bläser.
Die Gruppe ist in ihrer Zusammensetzung so ungewöhnlich, dass sie kaum auf Originalliteratur zurückgreifen kann.
Dennoch reicht ihr Repertoire inzwischen von Kompositionen aus der Renaissance bis zur modernen Musik; aber auch Werke aus Pop, Rock und Folklore kommen zu Gehör.
Der erste Teil des Konzertes in Bad Orb ist konzertant, dabei es erklingen Werke von Bach bis Bozza.
Im zweiten Teil stehen Boogie, Tango und Melodien der Comedian Harmonists auf dem Programm.
Kartenvorverkauf ab 18. April
in der Spessartbuchhandlung, Hauptstraße, Bad Orb.

Literaturfrühling des Bad Orber Kulturkreises

vom 19. April bis 24 Mai 2016;
Beginn: jeweils 19.30 Uhr,
Haus des Gastes, Burgring 14

„Was heißt hier Respekt?“

Den Auftakt des Kulturkreis-Literaturfrühlings bildet die Autorenlesung mit Elke Reichart,
am Dienstag, den 19. April 2016, 19.30 Uhr, Haus des Gastes.
„Respekt ist der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält, kein Mensch kann auf Respekt verzichten.“
Die Journalistin Elke Reichart spürt in ihrem Buch „Was heißt hier Respekt?“ diesem komplexen Begriff nach.
Was meinen wir, wenn wir von Respekt sprechen? Und hinterfragt: Wie wichtig ist Respekt in unserem täglichen Miteinander? Unzählige Gespräche gingen diesem Buch voraus: mit der Lehrerin, die von ihrer Klasse Respekt verlangt, mit dem Herzchirurgen, der seinen Patienten Respekt entgegenbringt, mit der jungen Frau, die auf Dating-Portalen den richtigen Mann für eine Beziehung sucht und sich dabei Respekt wünscht, mit Philipp Lahm, der sich zum Respekt im Spitzenfußball äußert.
Elke Reichart arbeitete bei Tageszeitungen, beim ZDF und als freie Journalistin in Südafrika. Sie lebt heute mit ihrer Familie bei München.
Eintritt: 7 €, Kulturkreismitglieder: 5 €

„Nachtheller Tag, du bist mein Traumgesicht“

Als zweite Veranstaltung des Kulturkreis-Literaturfrühlings steht ein Shakespeare-Abend mit Cora Chilcott
am Samstag, 30. April 2016, 19.30 Uhr, im Haus des Gastes,
mit Sonetten und Dramenauszügen von William Shakespeare und Songs von John Dowland auf dem Programm.
Die geheimnisvollen Sonette Shakespeares gaben durch die Jahrhunderte zu vielen Spekulationen Anlass.
Aber an diesem Abend geht es nicht darum, wen Shakespeare mit dem schönen jungen Mann, dem Dichterrivalen und dem „Weib von düstrem Glanz“ wohl gemeint haben könnte und welchen erotischen Neigungen er frönte, es geht vielmehr um die Schönheit seiner Lyrik an sich, um die Zeitlosigkeit ihrer Aussage und um eine Annäherung mittels Interpretation.
Eine Auswahl der Sonette wird mit Textauszügen aus „Romeo und Julia“, „Hamlet“, „Othello“ und den Songs John Dowlands verbunden.
Es entsteht ein Spektrum der ewigen Themen: Liebe, Schönheit, Macht und Tod.
Cora Chilcott, diplomierte Schauspielerin und Sängerin, gehörte von 2001 bis 2014 zum Berliner Ensemble und wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Sie lebt in Berlin.
Eintritt: 15 €, Kulturkreismitglieder: 12 €
(Foto: Manfred Koch)

„Rose und Nachtigall“ und „Diese Haltestelle habe ich mir gemacht“

Mit der Autorenlesung mit Safiye Can setzt sich
am Donnerstag, den 12. Mai 2016, 19.30 Uhr, Haus des Gastes,
der Kulturkreis-Literaturfrühling fort.
„Safiye Can nimmt es sehr genau mit dem persönlichenTon.
Angefangen von der richtigen Tonalität über die Tonlage oder -farbe des stimmlichen Ausdrucks bis hin zum jeweils einzig passenden Tonfall jeder kleinsten rhythmischen Einheit des poetischen Textes hat sie stets alles präzise im Ohr und wacht darüber als ihr kostbarstes Eigentum“, würdigt der Literaturwissenschaftler Gerhardt Csejka im Vorwort zu „Rose und Nachtigall“ die Autorin.
Safiye Can ist das Kind türkischer Eltern mit tscherkessischen Wurzeln.
Schon als Jugendliche begann sie Gedichte zu schreiben; anfangs nur auf Türkisch.
Sie wollte aber, dass ihre Freunde verstehen, was sie schreibt, daher wechselte sie ins Deutsche.
Heute sei es keine Frage der bewussten Entscheidung mehr, inzwischen ist Deutsch die Sprache, die sich ihr beim Schreiben aufdränge.
Wenn sie nicht selbst Gedichte verfasst, übersetzt sie Gedichte aus dem Türkischen ins Deutsche und umgekehrt.
Studium der Philosophie, Psychoanalyse und Rechtswissenschaft.
Eintritt: 10 €, Kulturkreismitglieder: 7 € (Foto: J. Fleury-Sintés)

„Alles in mir hast Du aufgewühlt“

Die szenische Lesung aus einem Werk von Marion Schneider, bildet
am Dienstag, 24. Mai 2016, 19.30 Uhr, Haus des Gastes,
den Abschluss des Kulturkreis-Literaturfrühlings.
Zum Inhalt: Ehepaar mit Kind, der Mann verliebt sich in eine andere Frau: Für alle Beteiligten bekommt die Schönheit der Welt einen Riss.
Eine Sinfonie in drei Sätzen erklingt. In ihrem Buch „Alles in mir hast du aufgewühlt“ transformiert Marion Schneider eine klassische Dreiecksbeziehung in eine Sinfonie der Gefühle.
Im Rahmen der szenischen Lesung werden Teile des Buches in verteilten Rollen vorgetragen.
Die Autorin wird den Abend erläuternd begleiten.
Marion Schneider studierte Geschichte, Deutsche Sprache und Literatur sowie Volkskunde in Marburg und Freiburg im Breisgau.
Gemeinsam mit der New Yorker Fotokünstlerin Linda Troeller, veröffentlichte sie verschiedene Bücher.
Eintritt: 7 €, Kulturkreismitglieder: 5 €

Klavierkonzert Nami Ejiri am Flügel mit Werken von van Beethoven, Schubert, Czerny, Granados, da Motta und Chopin

Samstag, 5. März 2016, 19.30 Uhr Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb, Eintritt: 17 €,Kulturkreismitglieder 14 €

Der Kulturkreis Bad Orb lädt zu einem besonderen Klavierkonzert ein:
„Wenn Nami Ejiri Klavier spielt, 
lenkt rein gar
nichts vom 
Kern der Musik
ab.
Den Raum,
das Licht, sogar die Person
Nami selbst, alles lässt sie hinter dem Werk verschwinden.

Denn: „Das Ich soll die Musik nicht stören“; so lauten die einführenden Worte auf ihrer Homepage.
Wer schon einmal Gelegenheit hatte, Nami Ejiri bei einem ihrer Konzerte im Haus des Gastes zu erleben, wird dies bestätigen und ist sicher gerne auch dieses Mal wieder dabei.
Die internationale Presse bezeichnet Nami Ejiri als Meisterin ihres Fachs. Künstlerische Reife, Intelligenz und scheinbar unerschöpfliche Energie zeichneten sie aus. Die Künstlerin vereinige Sensibilität und Brillanz am Instrument mit der Fähigkeit das Publikum charismatisch zu fesseln.
Nami Ejiri, in Tokio geboren, unterrichtet seit 2006 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und leitet Meisterkurse.
Zahlreiche Siege bei Klavierwettbewerben begleiten ihren künstlerischen Weg.

Eine jüdische Zeitreise mit Dany Bober

Samstag, 20. Februar, 19.30 Uhr

Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb

 Die jüdische ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer Musik.
Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise.

Der Sänger, Liedermacher und Schauspieler wurde 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters nach Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden. Für seine "Jüdische Zeitreise" hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des "Features" gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und informativen Abend bei. Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König Davids und Salomos führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien und (nach einer Pause) zum deutschen Judentum und den jiddischen Volksweisen Osteuropas.
Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jahrhunderts runden das Feature liebevoll-ironisch ab.
Die "Frankfurter Rundschau" schrieb zu der „Jüdischen Zeitreise“: ".... Ein Abend der zeigte, dass Unterhaltung durchaus was mit Haltung zu tun hat. Und dass es möglich ist, ein ernsthaftes Thema auch ohne die durchkonstruierte Handlung eines Theaterstückes publikumswirksam auf die Bühne zu bringen.“

Eintrittspreis: 15 Euro (für Mitglieder: 12 Euro)

 

 

 

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