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Samstag, 25.08.2018, 20 Uhr
Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb

Literarisch-musikalischer Abend „mit“ Clara und Robert Schumann im Haus des Gastes Bad Orb.

Clara und Robert Schumann, das musikalische Paar im 19. Jahrhundert, steht im Mittelpunkt eines musikalisch-literarischen Abends, zu dem der Bad Orber Kulturkreis ins Haus des Gastes (Burgring 14) einlädt.

Es erklingen Kompositionen der Schumanns und es werden biographische Texte über das Leben und Wirken der beiden Komponisten vorgetragen.
Zu Gehör kommen kammermusikalische Kompositionen von Clara Schumann und eine Sonate von Robert Schumann. In Texten beleuchtet Irmgard Mack die Bedeutung des Ehepaares Schumann für die Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Am Beispiel Clara Schumanns lassen sich auch die rechtliche und soziale Stellung der Frau im 19. Jahrhundert darstellen.
Lange Zeit wurde Clara Schumann nur als Frau des berühmten Komponisten gesehen. Dabei zählt sie zu den bedeutendsten Frauen ihrer Zeit als Komponistin, Pianistin und Konzertunternehmerin.
Nach „Kreuzersonate – Leo Tolstoi und Ludwig van Beethoven“(2013) sowie „Geschwister Mendelssohn“ (2015) ist dies der dritte literarisch und biographisch-musikalische Abend, den Maja Soberka (Klavier), Theo Ruppert (Geige) und Irmgard Mack (biografische Texte) für den Kulturkreis gestalten.

Eintritt: 17 Euro – Kulturkreismitglieder: 13 Euro
Foto: ez



Märchen am 5. September, ab 19.30 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat lädt der Kulturkreis Bad Orb zu seiner Reihe „Märchen der Weltliteratur“ ins städtische Ausstellungshaus am Obertor ein.
Im September geht es um den „Froschkönig“ und seine Kollegen.

„Wage es, den Frosch zu küssen“:

Genau diese Aufforderung ist der Titel des Buches des vor Jahren verstorbenen renommierten Freiburger Professors für Volkskunde zum Froschkönig-Märchen, Lutz Röhrich. Er ist auch Namensgeber des Lutz-Röhrich-Preises der Märchenstiftung.
Ulrich Freund, langjähriger Schüler von Röhrich, wird gemeinsam mit seiner Frau Reinhilde das Märchen vom Froschkönig und einige seiner Variationen in den Mittelpunkt stellen.
„Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“ steht in allen Auflagen der Märchensammlung, die zu Lebzeiten der Brüder Grimm erschienen sind, an erster Stelle.
Und so werden die beiden dieses Märchen an diesem Abend auch an den Anfang stellen und es gemeinsam erzählen. Danach geht es mit einigen Varianten des Stoffes weiter.
Ganz ungewöhnlich: Auch Wilhelm Busch war Märchensammler und Gestalter von Märchen, was wenig bekannt ist. Auch von ihm wird eine Froschkönig-Fassung vorgestellt. Darin gibt es sogar zwei Schwestern, die aus dem Frau Holle Märchen zu stammen scheinen. Aus Pommern stammt das Märchen „Die Pogg“, in dem ein König im Krieg zum Frosch verwünscht wird. Kann er wieder Mensch werden? Wird er erlöst? Und wenn ja, von wem? Und dann gibt es auch noch einen besonderen Frosch in Ungarn, der sogar als Liebhaber seine Qualitäten haben muss.
Zwei literarische Texte werden am Ende des Abends von Reinhilde Freund gelesen. Barbara König war Mitglied der „Gruppe 47“ und hat, so nannte sie es, eine „Paralipomena“ zum Froschkönig geschrieben. Das ist ein bisschen Parodie, ein bisschen Ironie, am Ende ein schönes Spiel aus Heiterkeit und Tiefsinn. Und den Abend beschließt dann ein Gedicht von Friedhelm Kändler. Er führt den Frosch als Prinzen in das Märchenschloss in dem Dornröschen hinter der Hecke schläft. Und siehe da: „Der Lurch kam durch“ und erlöst Dornröschen durch einen Kuss.

Kantor Klaus Vogt wird wieder dabei sein und dem Abend einen musikalischen Rahmen geben.
Der für diesen Termin geplante Abend mit vietnamesischen Märchen musste leider aus technischen Gründen verschoben werden.
Der Eintritt zu den Märchenabenden ist frei.
Eine Spende für die Arbeit wird gerne entgegengenommen.
Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht.
Es muss eine Treppe überwunden werden.
Foto: ez - von einer „Froschkönig“-Aufführung in der Konzerthalle

 

 

"Der Märchengarten und sein Zauber"
stehen am 3. Oktober, ab 19.30 Uhr,
im Mittelpunkt des Märchenabends,

zu dem der Kulturkreis Bad Orb jeden ersten Mittwoch im Monat ins städtische Ausstellungshaus am Obertor, einlädt.

Der Bad Orber Märchenkenner Ulrich Freund und seine Frau Reinhilde, eine prämierte Märchenerzählerin, erzählen, lesen und interpretieren
„Alle Vegetation wächst wild, aber der Mensch kann sie nach seinem Schönheitsideal, nach seiner Ästhetik zähmen“, erläutert Freund zum Oktober-Thema.
„Dann entsteht ein Garten, ein Schlossgarten mit Blumen, in dem eine Prinzessin mit der goldenen Kugel spielt, ein Gemüsegarten, in dem die Hexe Rapunzeln ernten will. Und wenn die Prinzessin zum Ursprung zurückkehrt, dann geht sie „in den tiefen, deutschen Wald“. Und dort fällt dann ihre Kugel in den Brunnen.“ Der Wald ist Natur und der Garten Menschenwerk.
Im Sterntaler Märchen muss das Mädchen erst im Wald ankommen, bevor die Sterntaler vom Himmel herabfallen können. Der Mensch aber kann den Wald auch roden. Holzfäller ist der Vater von Hänsel und Gretel. Dann werden Wälder zu Wiesen, in denen bunte Blumen blühen. Weil ihm die Blumen so sehr gefallen, geraten im Märchen vom starken Hans Mutter und Kind unversehens in den dunklen Wald und da werden sie von den Räubern „durch Stauden und Dörner“ in deren Höhle verschleppt. Rotkäppchen kann abseits aller Wege, nur im Wald auf den Wolf treffen. Im königlichen Park auf Herrenchiemsee oder in Versailles ist vom Ursprung des Gartens, aus dem Wald nichts mehr zu bemerken.
Im Märchen vom Sommergarten und dem Wintergarten geht es um Kohlköpfe aber auch um Menschenköpfe, und es geht um einen Vater, der mit den Wünschen seiner Töchter umzugehen hat. „Der größte aller Gartengestalter aber ist Gott. Der Paradiesgarten ist sein Reich. Das Himmelreich wurde und wird immer wieder als wunderschöner Garten gemalt und beschrieben.
Gott hat Himmel und Erde geschaffen, so erzählt uns die Bibel, aber das schönste, was er geschaffen hat, ist sein Garten. Wenn auch der Wald seit Eichendorffs Tagen der Geburtsort der Menschen ist, so bleibt das Paradiesgärtchen der Ort des ewigen Glücks.“

Von diesem Spannungsfeld berichten die Märchen, die Reinhilde und Ulrich Freund an diesem Abend erzählen werden.

Der Eintritt zu den Märchenabenden ist frei.
Eine Spende für die Arbeit wird gerne entgegengenommen.
Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht.
Es muss eine Treppe überwunden werden
Foto: ez - Bahnhofsrondell

 

 

Samstag, 9. Juni 2018, 18 Uhr
Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal, Bad Orb

„Die Blechlawine“
- Bläserensemble gastiert auf der Waldbühne.

Das Publikum kann sich mit dem Auftritt des Bläserensembles „Die Blechlawine“ auf ein tolles Konzert mit außergewöhnlichen Tonkünstlern 
aus dem Freigericht freuen.

Das Quintett war bereits mehrfach beim Kulturkreis
 zu 
Gast und hat auch das 20-jährige Jubiläum des Kulturkreises musikalisch mitgestaltet.
 Die fünf Künstler „am Blech“ werden einen hoffentlich milden vorsommerlichen Abend mit Getränken und Laugengebäck im romantischen Haseltal musikalisch begleiten und eindrucksvoll beweisen, wie klasse Blech im „Fünferpack“ klingen kann. Auch überregional hat sich „Die Blechlawine“ bereits einen Namen gemacht. Die Blechbläser bringen Blasmusik aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen zu Gehör. Die dynamische Bandbreite des Blechquintetts in der Besetzung mit zwei Trompeten, einem Horn, einer Posaune und einer Tuba erstaunt immer wieder und reißt das Publikum mit.
Karl Höfler und Markus Höfler (Trompete), Bernhard Betz (Horn), Edgar Mans (Posaune) Joachim Leuschner (Tuba)

Eintritt: 12,- €, Kulturkreismitglieder 10,- €

Wie findet man die „Waldbühne am Spessartbogen“?
Ganz einfach: Man befährt die Bad Orber Haselstraße bis zum Jagdhaus Haselruhe, biegt dann in Richtung Reuss-Buchen nach rechts ab, um anschließend gleich wieder links auf den dortigen Parkplatz zu gelangen. Und schon ist man vor Ort.

Bei Regenwetter: Wenn das Wetter für eine Freilichtaufführung auf der Waldbühne nicht geeignet ist, werden die Veranstaltungen ins Haus des Gastes, Burgring 14, verlegt. Wettertelefon: 06052-1202



Pfingstsonntag, 20. Mai, 2018, 16 Uhr
Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal, Bad Orb

„Dshamilja – die schönste Liebesgeschichte der Welt“ - Lesung mit Musik am Pfingstsonntag auf der Bad Orber Waldbühn am Spessartbogen im Bad Orber Haseltal

Der Bad Orber Kulturkreis lädt am Pfingstsonntag zu seiner ersten diesjährigen Veranstaltung auf die Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal ein.
Auf dem Programm steht „Dshamilja – die schönste Liebesgeschichte der Welt“.

Susanne Volke (Text) und Astrid Ziegler (Oboe) gestalten den Nachmittag.

Tschingis Aitmatow ist der Autor der Novelle „Dshamilja“.
Er arbeitete als Veterinärmediziner auf dem Experimentiergut des Viehzuchtforschungsinstituts von Kirgisien.
Er hatte bereits einige kleinere Erzählungen veröffentlicht, als er 1956 ein Praktikum am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau ansolvierte. Als Diplomarbeit verfasste er eine Geschichte, gab ihr den Titel »Dshamilja«, und seither geht sie um die ganze Welt. Ob das überschwängliche Lob Louis Aragons, der »Dshamilja« 1959 als schönste Liebesgeschichte der Welt bezeichnete, gerechtfertigt ist, möge jeder selbst beurteilen. Der bewegende Beginn einer großen Liebe ist hier eingebettet in eine uns fremde Landschaft voller Poesie und Zauber. Er fällt zudem in eine Zeit, in der die orientalischen Traditionen von modernen sowjet-europäischen Ansichten aufgebrochen werden. All dies bringt Aitmatow in seiner schlichten und klaren Sprache nahe, sodass die Novelle zu Recht zur Weltliteratur zählt.

Susanne Volke wird uns mit ihrer Lesung aus dem Buch diese Liebesgeschichte einfühlsam näher bringen.

Unterstützt wird sie mit einem feinfühligen musikalischen Rahmen, der von Astrid Ziegler, der Oboistin der Neuen Philharmonie Frankfurt, gestaltet wird.

Eintritt: 7 Euro

Wie findet man die „Waldbühne am Spessartbogen“?
Ganz einfach: Man befährt die Bad Orber Haselstraße bis zum Jagdhaus Haselruhe, biegt dann in Richtung Reuss-Buchen nach rechts ab, um anschließend gleich wieder links auf den dortigen Parkplatz zu gelangen. Und schon ist man vor Ort.

Bei Regenwetter: Wenn das Wetter für eine Freilichtaufführung auf der Waldbühne nicht geeignet ist, werden die Veranstaltungen ins Haus des Gastes, Burgring 14, verlegt.
Wettertelefon: 06052-1202
Foto: ez - kostenlose Freigabe für diese Ankündigung



Meisterschüler musizieren 2018 Bad Orb

Samstag, 10. März 2018
Haus des Gastes, Bad Orb, Burgring 14

Seit Bestehen des Kulturkreises hat dieser immer wieder unter dem Arbeitstitel "Meisterschüler musizieren" begabten Musikstudentinnen und Musikstudenten der Musikhochschule Frankfurt am Main Gelegenheit gegeben vor einem größeren Publikum aufzutreten. In diesem Jahr hat der Kulturkreis das „X’cret Piano Trio“ eingeladen, um ihm Gelegenheit für ein Konzert auf hohem Niveau zu geben.

Lanxi He am Piano und Wandi Xu an der Violine sowie Xialu Li am Cello, sind empfohlene Nachwuchstalente und studieren derzeit an der Musikhochschule in Frankfurt/Main in der Klasse von Professor Jonathan Aner.
Auf dem Programm stehen Klaviertrios von Gabriel Fauré, Joseph Haydn und Johannes Brahms sowie Ludwig van Beethovens „Geistertrio in D-Dur.

Eintritt: 17 Euro - Kulturkreismitglieder 13 Euro.
Foto: X’cret – Freigabe für diese Konzertankündigung

 

Veranstaltung: Mittwoch 7. März 2018,

Märchen der Weltliteratur - Ein Märchenzyklus des Kulturkreises im städtischen Ausstellungshaus Obertor Bad Orb.

Der Bad Orber Kulturkreis lädt 2018 zu einem Märchenzyklus ins städtische Ausstellungshaus Obertor ein.
Jeden ersten Mittwoch im Monat finden hier ab 19.30 Uhr Lesungen mit Märchen der Weltliteratur statt.
Eine Ausnahme „macht“ der Juni.
Hier ist der Märchentermin am zweiten Mittwoch.
Den Auftakt bildet „Scheherazade – und 1001 Nacht“, die Rahmengeschichte der berühmtesten Märchensammlung der Welt am Mittwoch, den 7. Februar, „die die Tochter des Wesirs“ erzählt.

Reinhilde und Ulrich Freund sind seit Jahren in Sachen Märchen unterwegs. Sie haben für jeden Abend dieser Reihe ein Schwerpunktthema ausgewählt, und so runden sich im Jahresverlauf in diesem Zyklus die Märchenbilder.
„Zyklen prägen unser Leben, das Jahr und den Tag.
Zyklen sorgen für unseren Lebensrhythmus, machen die Welt überschaubar“, erklärt der Märchenkenner und Bad Orber Ehrenbürger Ulrich Freund.
„Sie sind Konstanten, zeitigen Rituale und schaffen Verlässlichkeit.“
Daher sei es sinnvoll, kleine Nischen zu schaffen, die Geist und Muse befruchten und uns Glücksmomente für Körper und Seele bringen.

„Der Austausch im gemeinsamen Gespräch ist letztlich das Ziel der Abende.“

Aus der einzigartigen umfangreichen Märchen-Schulwandbilder-Sammlung von Martina und Lutz Dathe, werden, wenn möglich, erzählungsbegleitende themenbezogene Stücke aus der Sammlung im Ausstellungshaus zu sehen sein.

Foto: Archiv ez Kostenlose Freigabe ausschließlich für die Veröffentlichung dieses Textes v.l. Ehepaar Dathe, Ehepaar Freund und die Märchenerzählerin Mariéle Syllwasschy sowie Schulwandbilder im Ausstellungshaus Obertor

 

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