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Veranstaltungsprogramm 2018   Klick hier

Ehrfurcht vor dem Sterben! 
„Der Turu-Zyklus“ 
im Orber Ausstellungshaus.
Bereits vor dem Vortrag zur Eröffnung besteht am 
16. November ab 15 Uhr die Möglichkeit die Bilder anzusehen, 
geführte Rundgänge gibt es um 16 und um 18 Uhr. 
Weitere Öffnungszeiten: 17., 23. und 24. November sowie 7. Dezember (Weihnachtsmarkt) 
jeweils von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr. 
An allen Öffnungstagen wird um 16.00 Uhr zu einem geführten Rundgang eingeladen.

Der Kulturkreis Bad Orb lädt zu einer Ausstellung mit Bildern von Max Kaus (1891 – 1977) ins städtische Ausstellungshaus Obertor, Burgring 6, ein. Der Vortrag zur Eröffnung beginnt am Samstag, 16. November (17.00 Uhr) im Ausstellungshaus. Kantor Klaus Vogt wird den Auftakt musikalisch begleiten. 
Es wird darauf hingewiesen, dass der Platz im Ausstellungshaus begrenzt ist. 
Die Führungen gleichen inhaltlich der Einführungsveranstaltung. 

Gestaltet wird die Ausstellung von Ulrich Freund gemeinsam mit Martina und Lutz Dathe.

„Es gibt keine innigere Gemeinschaft als die, die aus der Todeserfahrung entsteht“, wird der Ausstellung vorangestellt. 
Der Maler Max Kaus, der Künstlervereinigung „Brücke“ nahestehend, holte vor vielen Jahren seine schwerkranke Frau Gertrud, die er liebevoll „Turu“ nennt, aus dem Krankenhaus. „Turu“ hatte Krebs, sie war austherapiert. Sie wird sterben. Sie bittet ihren Mann, sie weiterhin zu zeichnen, wohl wissend, dass die Verbindung zu ihm als Künstler das Wesentliche ist, was sie beide prägt. Und sie weiß auch: Seine Kunst trägt die Liebe zu ihr über den Tod hinaus. 
Seit 30 Jahren waren die beiden eng verbunden. 
Niemals hat der Künstler eine andere Frau porträtiert. „Ein Porträt schafft Nähe und die gehört nur "Turu“, sagte er einmal. 
Gegen Ende seines Lebens schrieb Max Kaus in einem Brief: „Einiges aus dem „Turu-Zyklus“ gehört zum Besten, was ich in meinem Leben gemacht habe“. 
Und weiter ganz liebevoll: „Sie sehen, ich lebe immer noch in dem Mädchen“. Genau das erfährt der Betrachter, wenn er vor den Bildern steht. 
Denn ganz gleich ob das Original oder eine Repro zu sehen ist, immer erahnt der Betrachter das Menschliche, das Künstlerische, das Bindende, die unbedingte Liebe der beiden zueinander, den Weg, den sie miteinander gehen.

Im November, dem Monat des Totengedenkens, ist der „Turu-Zyklus“ eine Bilderfolge, die sich in der Betrachtung auf jeden anderen Nahestehenden um den man trauert, überträgt. 
Das belegt diese Ausstellung und deswegen ist sie, gerade im November sehenswert, sagt der Initiator. 
Was Ulrich Freund mit Martina und Lutz Dathe zeigt, berührt tief, nimmt den Betrachter in Besitz. 
Man spürt: Diese Frau ist Kaus’ Welt und er, der Maler, ist bereit und in der Lage dem Geschehen der fünf schweren Monate seiner sterbenden Frau Gestalt zu geben.

Der Eintritt ist frei!

Foto: ez – kostenfreie Übernahme für diesen Text

 

Ein Vierteljahrhundert Jugendliteraturwoche 
- öffentliche Veranstaltungen Bad Orb

Im Herbst 1994 startete die erste Bad Orber Kinder- und Jugendliteraturwoche. Unter dem Motto „Lust am Lesen“ sollten Bücher Gameboy und Co. Konkurrenz machen. 
Seitdem sind 25 Jahre vergangen, und die alljährlichen Jugendliteraturwochen haben längst ihren festen Platz im Jahreskalender der Martinus- und Kreisrealschule. 
Ins Leben gerufen wurden sie auf Initiative von Irmgard Mack, der damaligen Leiterin der Stadt- und Kurbücherei. 
Sie füllte sie auch mit literarischem Leben. 
Unterstützung gewährte der Kulturkreis Bad Orb (Vorsitzender: Werner Johanns) nahezu von Anfang an. 
Er übernahm die Literaturwoche vor weit über einem Dutzend Jahren in Eigenregie, und Irmgard Mack, zweite Vorsitzende des Vereins, war weiterhin dafür zuständig. 

Seit zehn Jahren wird die Literaturwoche nun von ihrer Nachfolgerin im Vorstand Antje Kramer erfolgreich betreut, so auch im Jubiläumsjahr die

26. Auflage, die vom 18. bis 22. November unter dem Motto 
„Lesen gefährdet die Dummheit“ steht.

Schirmherr ist Bürgermeister Roland Weiß. 
Im Jubiläumsjahr sind auch verschiedene Veranstaltungen öffentlich, wozu der Kulturkreis und die Schulen herzlichen einladen. 

Anlässlich des Jubiläums wird am 
18. November, 10 Uhr, die Jugendliteraturwoche in der Martinus-Schule eröffnet. Die Schlussveranstaltung findet am 22. November, 18 Uhr,
 in der Kreisrealschule statt. 
Weiterhin lädt der Kulturkreis im Rahmen der Jubiläums-Jugendliteraturwoche am

Mittwoch, 20. November (19 Uhr) 
zu einer öffentlichen Lesung mit den Autorinnen Antje Wagner und Tania Witte 
ins Haus des Gastes ein.

Die Texte sind nicht nur auf die Jugend zugeschnitten. 
Der Eintritt ist frei. 

Auch werden an diesem Abend die von der Jury beurteilten Texte aus dem Schreibwettbewerb für die 5. bis 10. Klassen der Bad Orber Schulen vorgelesen und die siegreichen jungen Autoren und Autorinnen erhalten ihre Preise.

Foto: von den Autorinnen zur Verfügung gestellt

 

Meisterschüler musizieren Samstag, 
Samstag, 23. November, 19.30 Uhr 
Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb 
 

Die erfolgreiche Serie des Bad Orber Kulturkreises „Meisterschüler musizieren“ wird auch 2019 fortgesetzt. 
Auch in diesem Jahr wird begabten Musikstudentinnen und Musikstudenten oder Absolventen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main die Gelegenheit gegeben vor einem breiten Publikum aufzutreten. 
Mona Verhas (Geige) und Marco Sanna (Klavier) sind von der Hochschule empfohlene Nachwuchstalente und studierten oder studieren noch an der Musikhochschule in Frankfurt in der Klasse von Professor Jonathan Aner. 
Ihnen wird Gelegenheit gegeben, am Samstag, 23. November, 19.30 Uhr, ihr Können im Bad Orber Haus des Gastes (Burgring 14) zu präsentieren. 
Die beiden jungen Musiker legen bei ihrer Programmgestaltung Wert darauf, Musik verschiedener Epochen und unterschiedlicher Nationen zu präsentieren. 
Es erklingen Werke von Edvard Grieg, Ludwig van Beethoven und Karol Szymanowski.

Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse; 
Eintritt: 16 Euro, Kulturkreismitglieder 13 Euro

Foto: haben die Künstler zur Verfügung gestellt

 

Die Hörtheatrale - Theater trifft Hörspielkunst
"Der blaue Karfunkel"
Samstag, 7. Dezember 2019, 19.30 Uhr, 
Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb  

Der Bad Orber Kulturkreis lädt am Weihnachtsmarktsamstag zu einem Live Hörspiel „um die Weihnachtszeit nach den Kriminalgeschichten von A. C. Doyle“ mit Daniel Senf und Stefan Gille ein. 
Hier wird dann das Abenteuer „Der blaue Karfunkel“ mit Holmes und Dr. Watson passend zur Jahreszeit für Spannung sorgen.

Stapfende Schritte durch knirschenden Schnee, die belebte Atmosphäre in einem Londoner Pub, ein knisterndes Kaminfeuer – und schon ist man in Weihnachtsstimmung. 
Doch für Holmes und Watson gibt es Arbeit, denn die gemütliche Atmosphäre ist trügerisch. 
Sie stellen sich der Frage: Wie kommt der berühmte blaue Karfunkel der Fürstin von Mocar in den Kropf der Weihnachtsgans eines Mister Baker? 
Sherlock Holmes hat nur einen abgetragenen Hut als Anhaltspunkt. Dieser reicht ihm jedoch aus, um seinen berühmten Scharf- und Spürsinn in Gang zu setzen

Die Schauspieler der Hörtheatrale entführen durch Sound und Stimme in einen aufregenden Kriminalfall und in andere Welten. 
Jeder Satz wird zu einem Klangteppich aus Geräuschen und Musik gewebt: rostige Türangeln quietschen, das Eingießen des Earl Grey plätschert, ein gemütliches Kaminfeuer knistert, eine alte Eisenbahn quält sich schwer dampfend den Berg hinauf, der Straßenlärm der Bakerstreet wird hörbar und und und ...

Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. 
Eintritt 17 Euro – Kulturkreismitglieder: 14 Euro

Das Foto haben die Künstler zur Verfügung gestellt

 

Märchen im November und Dezember
6. November und 4. Dezember 2019, jeweils 19.30 Uhr
Ausstellungshaus am Obertor, Bad Orb

„Vom Spinnen und Weben“ und 
„Sagen und Legenden – nicht nur zur Weihnachtszeit“

Auch im November und Dezember 2019 wird der monatliche Zyklus des Bad Orber Kulturkreises „Märchen der Weltliteratur“ fortgesetzt. 

Der wetterbedingt ausgefallene Erzählabend „Vom Spinnen und Weben – Was sich im Märchen zusammenfügt“, der eigentlich auf der Waldbühne geplant war, wird nun am Mittwoch, 6. November, ab 19.30 Uhr, im städtischen Ausstellungshaus Obertor nachgeholt. 

Hier gehen der Bad Orber Märchenkenner Ulrich Freund und seine Frau Reinhilde, eine prämierte Märchenerzählerin, der Bedeutung einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit, in Märchen und Sagen nach. Spinnen und Weben sind auch als Metapher für das menschliche Leben zu verstehen. 
So ist zum Beispiel vom unabänderlichen Schicksalsfaden in einem Märchen die Rede, den die drei Nornen für Menschen spinnen. 

Mit dem Erzählabend „Sagen und Legenden – nicht nur zur Weihnachtszeit“ beschließt das Ehepaar Freund die diesjährigen Märchenveranstaltungen des Kulturkreises am Mittwoch, 4. Dezember, 19.30 Uhr.

Der Eintritt zu den Märchenabenden ist frei. 
Um eine Spende für die Unkosten wird gebeten. 
Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht. Es muss eine Treppe überwunden werden.

 

Märchen im Oktober 
Kinder sprechen mit Tieren. Ein Märchenwunder!
02.10.2019, 19.30 Uhr
Ausstellungshaus Obertor, Burgring 6, Bad Orb

Der Kulturkreis Bad Orb lädt auch im Oktober zu einem Erzählabend ins städtische Ausstellungshaus ein.

Der Bad Orber Märchenkenner Ulrich Freund sagt im Vorfeld zum Thema: 
„Wenn Monika Marion, wie auch Thomas Mann sagen, dass von ihren beiden Hunden der eine ein Tier, der andere aber ein Mensch sei, dann sind es trotzdem keine Kinder. Aber es fehlt beiden nicht viel, da wären sie es; denn sie denken und fühlen wie Kinder.
Und Friedrich Rückert schreibt: "Jeden Menschen zupft die Tierheit noch am Ohr, aus jedem Tier guckt stets ein Stück der Mensch hervor". 
Tiere würden, das lehrten uns Monika Maron und Thomas Mann, trotz geringer Intelligenz als tiergestaltige Gefühlsmenschen wahrgenommen. 
Da Kinder ein ausgeprägtes Gefühlsleben haben, obwohl ihr Verstand noch nicht so recht entwickelt ist, fühlen sie sich zu Tieren besonders hingezogen. Und seien es auch nur Stofftiere. Wenn vor der Haustür ein lebensgroßer Esel aus Bronze steht, dann fragt eine Dreijährige schon mal den Hausherren, ob er denn der Opa von dem Eselchen sei. 
Viele Märchen haben Tiergestaltige zum Helden. Einer dieser Helden ist ein junges Eselchen, das wunderbarerweise so schön die Laute schlagen kann, als sei es ein gelernter Meister. 
Und wenn in einem chinesischen Märchen ein feuerspeiender Frosch des Königs Feinde vernichtet, dann gibt ihm die Prinzessin das alles entscheidende "Jawort", weist Ulrich Freund auf passende Beispiele hin. 
Reinhilde Freund wird diese Zaubermärchen vortragen, auch das afrikanische Märchen vom hochmütigen Regenwurm.
 All die Tiergestaltigen haben zutiefst menschliche Züge und halten uns so einen Spiegel vor, damit wir nachdenklich werden. 
„Zaubermärchen sind es, aber letztlich ist darin die tiefe menschliche Wahrheit erkennbar. In Tiergestalt können wir sie leichter annehmen, als im eigenen Menschsein.“

Der Eintritt zu den Märchenveranstaltungen ist frei. 
Um eine Spende für die Unkosten wird gebeten. 
Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht. Es muss eine Treppe überwunden werden.

 

„Rhythm & Blues“ mit Roland Berens Bad
Samstag, 5, Oktober, 19.30 Uhr
Haus des Gastes, Bad Orb, Burgring 14

Der Bad Orber Kulturkreis lädt zu „Rhythm & Blues“ mit Roland Berens ein. 
Berens ist unter anderem promovierter Hispanist, Bluesmusiker, Dipl.-Ingenieur, Songschreiber und Literaturübersetzer. In seiner Musik vereinen sich Rock-, Blues-, Folk- und Jazz-Elemente, und er hat sich für deutsche Texte entschieden. 
Er hat sich durch exzellente Beherrschung der Gitarre, besonders der zwölfsaitigen und der „Blues Harp“ (Mundharmonika) mit unverkennbar eigenem Stil in mehr als 2.500 Konzerten einen festen Platz in der bundesdeutschen Musikszene erobert. Mittlerweile gibt es zwei CDs von ihm mit Rock- und Blues-Balladen: „Menschen“ und „Wilde Zeiten“. 
Als brillant werden auch seine deutsche Dylan-Interpretation bezeichnet. 2008 und 2011 gab Roland Berens Konzerte für die deutschen KFOR-Soldaten im Kosovo. 2013 präsentierte er im Auftrag des Goethe-Instituts die deutsche Musik-Kultur in Mexiko und Costa Rica. 
Roland Berens heute ist eine Fusion aus Blues, Rock, Folk und Jazzelementen. 
Sein Zusammenspiel von Gitarre und Mundharmonika, gepaart mit niveauvollen Texten, wird auch von Kritikern als außergewöhnlich bezeichnet. 

Die Eintrittskarten kosten 16 Euro (für Kulturkreismitglieder 13 Euro) und sind nur an der Abendkasse erhältlich. 
Das Foto hat der Künstler für die Werbung zur Verfügung gestellt

 

Leider fällt das offene Singen 
wegen schlechtem Wetter aus. 
Wir bitten um Entschuldigung!

Offenes Singen von Volks- und Wanderliedern auf der Waldbühne mit Robert Kraus und Jürgen Hess BAD ORB.

Samstag, 7. September 2019, 15 Uhr
Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal

Die Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal eignet sich für ganz unterschiedliche Veranstaltungen, von Lesungen über Märchenerzählungen bis hin zu Konzerten; aber auch zum gemeinsamen Singen mit dem Publikum. Und dazu lädt der Bad Orber Kulturkreis unter dem Motto „Offenes Singen von Volks- und Wanderliedern“ auf die Waldbühne ein. 
Hier steht dann ein Nachmittag für Freunde des Gesangs und der Volks- und Wanderlieder mit Robert Kraus und Jürgen Hess von der Kolpingfamilie Aufenau auf dem Programm. 
Mit Akkordeon und Gitarre werden die beiden Hobbymusiker beliebte Volks- und Wanderlieder begleiten und natürlich auch singen. 
Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht, und weil Texthefte ausgeteilt werden, auch für jeden möglich.

Bei ungünstiger Witterung fällt das offene Singen aus. 
Der Eintritt ist frei. 
Foto: ez – kostenfreier Abdruck für diese Pressemitteilung

 

Märchen im September.
 „Märchen von Angst und Furcht ... und was man daraus lernen kann" 

Veranstaltung im Ausstellungshaus Bad Orb, Obertor, Burgring 6
Am 11. September, heißt es ab 19.30 Uhr:

„Märchen von Angst und Furcht ... und was man daraus lernen kann“ 
Der Bad Orber Märchenkenner Ulrich Freund erläutert dazu: „In den Kinder- und Hausmärchen finden wir beispielsweise das Märchen "Die Eule". Darin wird aufgezeigt, wie Angst und Furcht kopflos machen können, wenn sich ein ganzes Dorf vor einer Eule, die in die Scheune geflogen ist, so sehr fürchtet, dass sie am Ende ganz kopflos reagieren. Die Angst ist aber auch eine Kraft, wenn man sie überwindet, denn dann erwachsen dem Menschen ganz neue Möglichkeiten.“ Der Schutz vor diesem Risiko liege noch deutlicher in dem Wort "Furcht", und so benenne es auch das Grimm’sche Märchen: "Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen". Wenn ein Mensch "gottesfürchtig" ist, dann sage das nicht, dass er vor Gott Angst habe, sondern dass er Gott gegenüber Ehrfurcht empfinde. „Von der Gottesfurcht berichten viele Erzählungen, ganz besonders im Alten Testament. Da baut Noah die Arche. Zu Abraham schickt Gott einen Engel, ihn zu hindern, Isaak zu töten. Und beide sind gottesfürchtige Männer!“ Eng verbunden mit Angst und Furcht sei auch die Scham, die nichts anderes ist, als die Furcht davor die Grenzen des Anstandes zu überschreiten. Auch das sei ein Vorgang der gelernt werden müsse. „Wenn sich im Märchen von den drei Spinnerinnen die Mutter für die Faulheit der Tochter "fremdschämt", dann sehen wir, dass es auch möglich ist, dass diese Art der Scham bei dem Mädchen selbst keine Veränderung bewirken kann.“ Kern des Abends aber ist und bleibt das Märchen von dem, der das Fürchten lernen will, weil er so sich besser geschützt fühlt. Dieses Märchen hat viele Verformungen erfahren, von denen an diesem Abend die Rede sein soll, denn das Ziel ist, allen die kommen werden, einen angemessenen Umgang mit Angst, Furcht und Scham zu ermöglichen.

Der Abend findet wieder im städtischen Ausstellungshaus Obertor, Burgring 6, statt, obwohl ursprünglich die Waldbühne vorgesehen war.

Der Eintritt zu den Märchenabenden ist frei. 
Um eine Spende für die Unkosten wird gebeten. 
Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht. 
Es muss eine Treppe überwunden werden.

 

Sonntag, 4. August 2019, 17 Uhr 
Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal

Das Alphorn-Echo-Kasselgrund auf der Waldbühne

Am 4. August lädt der Bad Orber Kulturkreis wieder einmal zu einer ganz besonderen Veranstaltung ins Haseltal ein.
 Auf der Waldbühne am Spessartbogen wird bei hoffentlich gutem Wetter das „Alphorn-Echo-Kasselgrund aus Biebergemünd-Kassel sein Publikum mit charakteristischen Klängen verwöhnen. 
Das Ensemble besteht aus neun Alphornbläsern. 
Die Gruppe formierte sich im
Jahr 2006. Die Namensgebung erfolgte durch
die Gründer Friedhelm Amend, Wolfram Fuhr, Ingeborg und Wolfgang Günther sowie Wolfgang Wagner und bezieht sich auf
den Ort der gemeinsamen Proben, nämlich Biebergemünd-Kassel. 
Gespielt wird auf Alphörnern, die in F gestimmt sind. Die Instrumente sind in Bayrischzell in Handarbeit von dem Alphornbauer Hans Thaler hergestellt worden. Zum Vortrag kommen hauptsächlich Hirtenrufe und traditionelle Alphorn-Weisen. Es finden sich aber auch der eine oder andere Walzer, Märsche oder Polkas wieder. Die Stücke sind zumeist dreistimmig komponiert. 
Mehrfach spielte das Ensemble bei Alphorn-Treffen, darunter sogar in Südtirol. 
Ein Ausflug mit den Alphörnern führte nach Mallorca, wo ein Auftritt vor der Kathedrale in Palma zum nachklingenden Erlebnis wurde. Das Ensemble erfreut sich wachsender Beliebtheit, und die Besucher können sich auf eine gute Stunde alpenländisches Flair auf der Waldbühne freuen.

Wie findet man die „Waldbühne am Spessartbogen“? Ganz einfach: Man befährt die Bad Orber Haselstraße bis zum Jagdhaus Haselruhe, biegt dann in Richtung Reuss-Buchen nach rechts ab, um anschließend gleich wieder links auf den dortigen Parkplatz zu gelangen. Und schon ist man vor Ort.

 Wenn das Wetter für eine Freilichtaufführung auf der Waldbühne ungeeignet ist, muss die Veranstaltung ausfallen. Die Dimension der Alphörner würde den Rahmen der örtlichen Möglichkeiten im Haus des Gastes sprengen. Über einen neuen Termin wird dann rechtzeitig informiert.

 

Märchen auf der Waldbühne –

VOM SPINNEN UND WEBEN

Der Kulturkreis Bad Orb lädt am Mittwoch, den 7. August (18.30 Uhr)
 beim Märchenabend für Erwachsene auf der Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal dazu ein, den ältesten Kulturtechniken der Menschheit, dem Spinnen und Weben und deren Bedeutung in Märchen und Sagen nachzugehen.

Spinnen und Weben sind auch als Metapher für das menschliche Leben zu verstehen. So ist zum Beispiel vom unabänderlichen Schicksalsfaden in einem Märchen die Rede, den die drei Nornen für Menschen spinnen und dass an ihrem Schicksalsspruch nicht einmal Gott selbst etwas ändern könne. 
Noch zu Zeiten der Brüder Grimm fanden in sogenannten Spinnstuben ländliche Arbeitstreffen statt. 
Die gemeinsame Erledigung von Arbeiten bot Gelegenheit Licht und Brennmaterial zu sparen und gab gleichzeitig die Möglichkeit zur angeregten und anregenden Unterhaltung was verständlicherweise im besonderen Interesse der heranwachsenden Jugend lag, die auf „Brautschau“ war, da nach Feierabend noch getändelt und getanzt wurde. Vieles was an solchen Orten erzählt wurde sammelten Jakob und Wilhelm Grimm mit großer Leidenschaft; denn sie erkannten, dass mit der Industrialisierung der Verfall der Spinnstuben einsetzte und somit der Verlust der Erzählstoffe drohte. 
In den für diesen Abend von Reinhilde und Ulrich Freund ausgewählten Märchen zeigt sich die wirtschaftliche Notwendigkeit des Spinnens und Webens, das vielen armen auf sich selbst gestellten Frauen ein Auskommen gewährte. 
Der dafür notwendige Fleiß und die Ausdauer bei der mühseligen Tätigkeit ist ebenso Thema, wie die stete Hoffnung auf ein sich zum Besseren hin wendendes Schicksal. So wird von von Täuschungsmanövern, magischen Spinnhilfen jenseitiger Unterstützer oder gar von einsichtigen Ehemännern, die das leidige Flachsspinnen endlich abstellen berichtet.

Der Beginn auf der Waldbühne neben dem Jagshaus Haselruhe ist bereits um 18.30h, so dass jeder dort etwas trinken und den Gesprächsfaden noch weiterspinnen kann.

Der Eintritt ist frei.

Falls sich das Wetter nicht für eine Veranstaltung im Freien eignet, fällt der Erzählabend aus. Das Thema wird dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen.

Am Sonntag, 11. August (16 Uhr) findet ein Familienmärchennachmittag auf der Waldbühne statt.

Foto: ez – kostenlose Freigabe für diesen Text – es zeigt den Eber, der die Waldbühne „bewacht“

Märchen für Familien Bad Orb
In der vom Bad Orber Kulturkreis veranstalteten Reihe „Märchen der Weltliteratur“ sollen auch die Kinder nicht zu kurz kommen.

In den Sommermonaten Juni, Juli und August veranstaltet der Kulturkreis Bad Orb daher auf der Waldbühne im Haseltal jeweils einen sonntäglichen Märchennachmittag. Beginn ist am Sonntag, 11. August 2019 ,16 Uhr,

sodass noch genug Zeit für alle bleibt, die im Anschluss an die Familienmärchen noch einen Kaffee im nahen Jagdhaus trinken wollen.

Maxi Wagner und Ulrich Freund erzählen die Grimmschen Märchen „Rumpelstilzchen“ und “Sterntaler“ sowie „Herr Korbes“.

Der Eintritt ist frei.

Bei schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Wie findet man die „Waldbühne am Spessartbogen“? Ganz einfach: Man befährt die Bad Orber Haselstraße bis zum Jagdhaus Haselruhe, biegt dann in Richtung Reuss-Buchen nach rechts ab, um anschließend gleich wieder links auf den dortigen Parkplatz zu gelangen. Und schon ist man vor Ort.



Liedermacherinnen Maren Sequens und Uta Desch auf der Waldbühne 
Sonntag, 14. Juli 2019, 16.30 Uhr, 
Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal

Blickt man in die Vita der beiden, dann stellt sich schnell heraus: Maren und Uta haben sich nicht gesucht und trotzdem gefunden. 
Und zwar vor ein paar Jahren Jahren auf einer offenen Bühne in Aschaffenburg. Seitdem treten sie regelmäßig gemeinsam auf und haben mittlerweile fast schon ein eigenes Genre erschaffen. 
Sie nennen es „Chansonniges & anderes Protestgeschlager“.

Man kann den beiden häufig auf verschiedenen Kleinkunstbühnen, in Kneipen, Bars und bei Kulturveranstaltungen lauschen. 
Songs wie „Verschwunden“, „Du Land“, „Das Oxymoron-Chansong“ oder „Für Helene“ bescheren den Musikerinnen eine wachsende Fangemeinde. 
Der feine Humor in ihren Liedern, gepaart mit ihren warmen Stimmen, die nicht nur solo eine einzigartige Atmosphäre schaffen, sondern gerade im Duett eine besondere Feinstimmigkeit beweisen, kennzeichnen ihre Auftritte. 
Zu filigran gezupftem bis rhythmischem Gitarren- und Ukulelensound kredenzen die beiden ihrem Publikum ein abwechslungsreiches und durchweg unterhaltsames Repertoire, das überwiegend eigene deutschsprachige Titel mit witzigen, poetischen und teilweise satirisch-bissigen Texten umfasst.

„Wir freuen uns, dass Uta Desch – diesmal mit Maren Sequens – wieder einmal auf der Waldbühne ist“, sagt der Kulturkreisvorsitzende Werner Johanns – und ist schon gespannt auf den Nachmittag.

Wie findet man die „Waldbühne am Spessartbogen“? Ganz einfach: Man befährt die Bad Orber Haselstraße bis zum Jagdhaus Haselruhe, biegt dann in Richtung Reuss-Buchen nach rechts ab, um anschließend gleich wieder links auf den dortigen Parkplatz zu gelangen. Und schon ist man vor Ort.

Wenn das Wetter für eine Freilichtaufführung auf der Waldbühne ungeeignet ist, werden die Veranstaltungen ins Haus des Gastes, Burgring 14, verlegt. Wettertelefon: 06052 1202 
Eintritt: 14 Euro, Kulturkreismitglieder 11 Euro

Foto – haben die Liedermacherinnen für die Werbung zur Verfügung gestellt

 

Sonntag, 2. Juni, 16 Uhr, 
auf der Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal 
Märchen für Familien Bad Orb

In der vom Bad Orber Kulturkreis veranstalteten Reihe „Märchen der Weltliteratur“ sollen auch die Kinder nicht zu kurz kommen. 

Am Sonntag, 2. Juni, 16 Uhr, werden Maxi Wagner und Ulrich Freund auf der Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal einen Familien-Erzähl-Nachmittag gestalten.

Ein klassisches Kindermärchen wird dann auch mit den Kindern gemeinsam erarbeitet oder erzählt. 
Den Beginn macht Ulrich Freund mit dem „Märchen vom süßen Brei“. „Zuviel ist zu viel“, lautet die Botschaft, wenn der Brei aus allen Ecken und Enden hervordringt. Danach folgt Maxi Wagner. Sie erzählt das weltweit verbreitete Märchen von der „Frau Holle“ mit der Goldmarie und der Pechmarie. Die Mädchen müssen durch eine ganz andere geheimnisvolle Welt gehen. 
Das letzte Märchen wird “Der Wolf und die sieben jungen Geislein“ sein. Ulrich Freund wird die Erzählung gemeinsam mit den Kindern erarbeiten. 
Wie er das machen wird und wie die Kinder am Erzählen beteiligt werden, das soll hier noch nicht verraten werden. 
Aber es wird spannend werden – und es wird herzlich dazu eingeladen.

Der Eintritt ist frei. 
Bei unsicherem oder schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 


Mittwoch, 5. Juni, 18.30 Uhr, 
auf der Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal 
„Märchen der Weltliteratur“ – „Vom Feld in den Wald“

Am 5. Juni lädt der Kulturkreis Bad Orb zu den nächsten „Märchen der Weltliteratur“ auf die Waldbühne ein. 
Beginn ist bereits um 18.30 Uhr und nach Ende der Veranstaltung ist noch Zeit genug, in der Haselruhe einzukehren.

„Vom Feld in den Wald – Dem Märchenwunder entgegen.“ 
Hier geht es um Themen vom Bewussten zum Unbewussten und vom Alltäglichen zum „selbstverständlichen“ Wunder.
„Nahe bei dem Schlosse des Königs lag ein großer dunkler Wald, und in dem Walde unter einer alten Linde war ein Brunnen“, so heißt es im Märchen 
„Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“. „Und nur da kann der Königstochter ein sprechender Frosch begegnen“, erklärt der Märchenkenner und Märchenerzähler Ulrich Freund. „Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden“: Auch das „Sterntaler-Mädchen“ muss vom Feld in den Wald; denn dort ist es dunkel, und nur da können die Wunder geschehen. 
Im Märchen „Der singende Knochen“ will der König ein Wildschwein, das im Dunkel des dichten Waldes lebt und den Menschen schlimme Dinge antut, unschädlich machen lassen. 
Und so zieht sich das Motto „Feld – Wald“ durch viele der Grimm’schen Märchen, so viele, dass an diesem Abend nur einige wenige erzählt und besprochen werden können. 
Aber die haben’s dann auch „in sich“. 
Das Publikum darf gespannt sein.

Der Eintritt ist frei. 
Bei unsicherem oder schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Wie findet man die „Waldbühne am Spessartbogen“? Ganz einfach: Man befährt die Bad Orber Haselstraße bis zum Jagdhaus Haselruhe, biegt dann in Richtung Reuss-Buchen nach rechts ab, um anschließend gleich wieder links auf den dortigen Parkplatz zu gelangen. Und schon ist man vor Ort.

 

"Viertel-four-Sax" startet erst um "Viertel-vor-Fünf"
 
 Mit dem Saxophonquartett "Viertel-four-Sax" startet der Waldbühnen-Sommer des Bad Orber Kulturkreises am kommenden Sonntag, 26. Mai 2019. 
Versehentlich wurde auf den Plakaten 17 Uhr als Konzertbeginn angegeben. Eigentlich sollte der Start bereits um 16.30 Uhr sein. 
Da erfahrungsgemäß die Konzertbesucher sehr rechtzeitig kommen, hat der Vorstand gemeinsam mit den Musikern einen Kompromiss besprochen, dass das Konzert um 16.45 Uhr anfängt.

„Viertel-four-Sax“ 
Saxophonquartett auf der Waldbühne Bad Orb. 
Sonntag, 26. Mai 2019, 16.30 Uhr
Waldbühne am Spessartbogen (Jagdhaus Haselruhe)

Die Waldbühnensaison des Bad Orber Kulturkreises startet gleich mit einem Glanzlicht. 
Zu Gast ist das Saxophonquartett „Viertel-four-Sax“. Musik mit vier Saxophonen? Klingt das? Ja! Und es hört sich super an! 
Das Quartett setzt sich aus den Stimmen Sopran-, Alt, Tenor- und Bariton-Saxophon zusammen. 
Wobei das nächstgrößere Instrument immer eine Quinte bzw. Quarte tiefer klingt. Als Vorbild diente dem Erfinder Adolphe Sax die menschliche Stimme. 
Das Quartett spielt klassische Musik – was etwas ungewöhnlich ist, da es zur Zeit der Klassik noch gar kein Saxophon gab – und moderne Klassiker. 
Das Repertoire reicht von Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ über Teile aus Griegs „Peer Gynt Suite“ bis hin zu dem Jazzinstrumental des Dave-Brubeck-Quartetts „Take Five“ oder dem Comedian Harmonist“-Ohrwurm „Mein kleiner grüner Kaktus“ und der „Bohemian- Rhapsody“, dem Rocksong von „Queen“. 
Die „Viertel-four-Sax“-Musiker spielen alles, was ihnen gut gefällt und wovon es Arrangements für Saxophon-Quartette gibt.

Wie findet man die „Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal“? 
Ganz einfach: Man befährt die Bad Orber Haselstraße bis zum Jagdhaus „Haselruhe“, biegt dann in Richtung Reuss-Buchen nach rechts ab, um anschließend gleich wieder links auf den dortigen Parkplatz zu gelangen. Und schon ist man vor Ort.

Wenn das Wetter für eine Freilichtaufführung auf der Waldbühne ungeeignet ist, wird die Veranstaltung ins Haus des Gastes, Burgring 14, verlegt. 
Wettertelefon: 06052 1202

Eintritt: 14 Euro – Kulturkreismitglieder: 11 Euro

Foto: ¼ 4 Sax – "Viertel-four-Sax"

 

„Die Not der abgedankten Soldaten“
Mittwoch, 8. Mai 2019, 19.30 Uhr
Ausstellungshaus Am Obertor, Bad Orb

„Der Wolf und die sieben Geislein“ 
Sonntag, 2. Juni 2019, 16 Uhr
Waldbühne Am Spessartbogen, Bad Orb

"Vom Feld in den Wald"
Mittwoch 5. Juni 2019, 18.30 Uhr
Waldbühne Am Spessartbogen, Bad Orb

Veranstaltungen im Märchenzyklus’ des Kulturkreises im städtischen Ausstellungshaus Obertor sowie auf der Waldbühne

Auch 2019 lädt der Kulturkreis Bad Orb jeden Monat zu Märchenveranstaltungen ein. 
Der fünfte Märchenabend findet am Mittwoch, den 8. Mai, ab 19.30 Uhr, im städtischen Ausstellungshaus Obertor unter dem Motto „Die Not der abgedankten Soldaten“ – mit dem Untertitel „Was hat der Dragoner-Wachtmeister Krause den Grimms erzählt?“ - statt. 

Im Folgemonat lädt dann der Kulturkreis gleich zu zwei Märchenveranstaltungen auf die Waldbühne am Spessartbogen im Haseltal ein. 
Am Sonntag, 2. Juni, ab 16 Uhr, erzählen Ulrich Freund und Maxi Wagner Märchen wie „Der süße Brei“, „Frau Holle“ und „Der Wolf und die sieben Geislein“.
Dieser Märchennachmittag eignet sich auch besonders für Familien. 

„Vom Feld in den Wald - dem Märchenwunder entgegen“ heißt es dann am Mittwoch, den 5. Juni, ab 18.30 Uhr, auf der Waldbühne. 

Reinhilde und Ulrich Freund sind seit Jahren in Sachen Märchen unterwegs. Sie haben für jeden Abend und Nachmittag der Reihe ein Schwerpunktthema ausgewählt, und so runden sich im Jahresverlauf in diesem Zyklus die Märchenbilder.
An mehreren Abenden umrahmt Klaus Vogt, der Kantor der Martin-Luther-Gemeinde, die Märchenveranstaltungen im Ausstellungshaus musikalisch. 

Der Eintritt zu den Märchenabenden und –nachmittagen ist frei.
 Um eine Spende für die Unkosten wird gebeten. 
Der Eingang zum Erzählraum im Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht. Es muss eine Treppe überwunden werden. 

Bei ungünstiger Witterung fallen die Veranstaltungen auf der Waldbühne aus. 
Die Themen werden im nachfolgenden Jahr erneut aufgenommen. 
Sollte der Märchennachmittag/-abend ausfallen, so wird ein Schild zu Beginn der Haselstraße (Ecke Bahnhofstraße) rechtzeitig darauf hinweisen. 

 

„Der Däumling und der Riese ... oder was Kraft kann und was nicht“
Mittwoch, 3. April 2019, 19.30 Uhr
Ausstellungshaus Am Obertor, Bad Orb

Der Kulturkreis Bad Orb lädt auch im April zu einem Erzählabend ins städtische Ausstellungshaus Obertor ein.

Bei Reinhilde und Ulrich Freund steht dieses Mal der Däumling im Mittelpunkt. 
Ihm werden alle Menschen zu Riesen, und so ist auch der Untertitel des Abends „Was Kraft kann und was nicht“ sehr wichtig. 
Wenn ein Mensch ein Däumling ist, oder sich selbst wie ein Däumling fühlt, dann muss er seine Klugheit einsetzten um in der Welt der Großen bestehen zu können, vermittelt der Märchenkenner Ulrich Freund. „Und da werden wir wieder einmal bei den Brüder Grimm fündig! 
Im Märchen "Daumesdick" ist der kleine Held ein „Hans im Glück“ und er ist daher gerade bei Kindern sehr beliebt. Er spaziert am Hutrand der Großen entlang und sitzt im Ohr der Pferde um den Wagen zu lenken. So etwas gefällt nicht nur den Kleinen, sondern auch den Großen!" 
Däumlings Wanderschaft", ebenfalls bei den Brüdern zu finden. Sie erzählt noch andere Geschichten von dem Kleinen, der viel, viel kleiner ist als jeder Märchenzwerg. Bei Bechstein findet sich ein Däumling, der dem Menschfresser durch seine vorausschauende Klugheit überlistet und damit sich selbst und seine Brüder rettet. Und bei Hans Christian Andersen hat sich der kleine Däumling in ein Däumelinchen gewandelt! 
„Am häufigsten aber ist der Däumling, der im Kohlkopf sitzt, von einer Kuh mitgefressen wird und am Ende unbeschadet mit dem Fladen wieder aus der Kuh herauskommt“, weiß Freund. "Er ist, wo immer er auch sitzt, guter Dinge!“ 
Die Geschichten vom Däumling und Däumelinchen sind Thema eines Abends, der Spaß und Freude machen wird. 
Und die Gäste dürfen gespannt sein, wie Klaus Vogt, der den Abend wie immer musikalisch improvisierend begleitet, den Däumling interpretieren wird. 

Der Eintritt zu den Märchenabenden ist frei. Um eine Spende für die Unkosten wird gebeten. 
Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht. Es muss eine Treppe überwunden werden.

 

20. Dialog der Elemente 
Kunstausstellung der bildenden Künstlerinnen und Künstler - 
vom 7. April bis 28. April 
im Gartensaal der Konzerthalle Bad Orb –

Vernissage Sonntag, 7. April 2019, 15.30 Uhr – 
Eintritt: frei

Auch der „20. Dialog der Elemente“ gibt zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern aus Bad Orb und der Region Gelegenheit, in einer gemeinsamen Kunstausstellung, einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen zu geben. Längst hat diese Ausstellung über die Stadtgrenzen von Bad Orb hinaus dauerhaft Beachtung gefunden. Immer wieder gibt es Anfragen von bildenden Künstlern, die gerne teilnehmen würden. Meist gibt es doppelt so viele Teilnehmerwünsche wie Ausstellungsplätze. 
Der „Dialog der Elemente“ ist eine Veranstaltung des Kulturkreises Bad Orb e.V. mit freundlicher Unterstützung durch die Bad Orb Kur GmbH und wird unter anderem vom Kulturamt des Main-Kinzig-Kreises gefördert. 
Der Gartensaal der Konzerthalle verwandelt sich im April erneut in eine faszinierende Galerie, in der die Besucher ein Kaleidoskop an zeitgenössischer Kunst erwartet. 
Eine facettenreiche Vielfalt von Stilen, Techniken und Kreativität zeichnet die ausgestellten Kunstwerke aus. Kunstinteressierte dürfen sich erneut auf eine außergewöhnliche Präsentation freuen. 

Vernissage: Sonntag, 7. April, 15.30 Uhr (Saalöffnung 14 Uhr) 
Konzert zur Ausstellung: 7. April, 18.30 Uhr
 F


Finissage: Sonntag, 28. April, 17 Uhr 

Kunst-Markt: Sonntag, 28. April, ab 14 Uhr 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 14 bis 18 Uhr Samstag, Sonntag und an 
Feiertagen: 10 bis 18 Uhr 
Sonderöffnungszeiten bis 22 Uhr:
bei Abendveranstaltungen im Theatersaal 

Organisation: Klaus Stutzer, Werner Johanns 

Ausstellende Künstler und Künstlerinnen: Jürgen Acker, Dorothee Becker, Claus Fried, Regina Gaul, Marianne Götting, Gennady Gorbaty, Simone Höhn, Susana Infurna-Buskarino, Julia Kolev, Anita Neumann, Cordula Obermeier, Dr. Jürgen Obermeier, Eva Osberghaus, Bernd Raab, Udo Reckmann, Rudolf Riedel, Joachim Rother, Horst Sauer, Gert Schlader, Thomas Schmeller, Kerstin Streicher

 

Sonntag, 14. April 2019, 17 Uhr, 
Gartensaal der Bad Orber Konzerthalle
Lesung aus dem humorvollen Roman "Die souveräne Leserin"


Der Kulturkreis Bad Orb lädt zu einer Lesung mit „Eigengewächsen“ in den Gartensaal der Bad Orber Konzerthalle ein. 

Susanne Volke und Uwe Meyer lesen aus Alan Bennetts humorvollem Roman „Die souveräne Leserin“. 

Susanne („Susi“) Volke ist in Baden geboren und zog 1963 nach Hessen.
Seit 1999 lebt sie in Bad Orb und engagiert sich seit 2007 in der Theatergruppe Peter von Orb erfolgreich als Amateurschauspielerin, auch in größeren Rollen. 
Im Jahr 2012 fand sie Geschmack an Lesungen, die sie nach entsprechender Ausbildung, mit Freude gestaltet. 

Uwe Meyer ist Hannoveraner und lebt seit 1989 in Hasselroth-Niedermittlau. Die Schauspielerei hat er 1995 für sich entdeckt. 
Zunächst spielte er auf der Burg Schwarzenfels, dann in Büdingen. 
Seit 2004 ist er Mitglied der Theatergruppe Peter von Orb im Kulturkreis Bad Orb. Seit dieser Zeit gibt er erfolgreich unterschiedliche tragende Rollen. 

Zum Inhalt des Buches: Ein Bücherbus parkt einmal in der Woche im Hinterhof des Buckingham-Palastes. 
Eines Tages reißen sich bei einem Spaziergang die Hunde der Queen los und kläffen den Bus an. Ihre Majestät kommt nicht umhin, sich bei dem Bibliothekar zu entschuldigen. 
Höflich leiht sie sich ein Buch aus und fängt Feuer. Fortan deckt sie sich regelmäßig mit Lesestoff aus dem Bücherbus ein. 
Ins Schmökern vertieft beginnt sie ihre Repräsentations- und sonstigen Pflichten zu vernachlässigen. Lieber liest sie in der Kutsche, als der Menge zuzuwinken. 
Ihr Privatsekretär ist "not amused“ und die Geschichte beginnt Fahrt aufzunehmen. 
Der Autor Alan Bennett erzählt humorvoll, trocken und subtil, mit anderen Worten „absolutely British“. 
Er ist in Leeds geboren und bekannt als Schriftsteller, Dramatiker, Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor. 

Eintritt: 8 Euro, Kulturkreismitglieder 5 Euro

 

Samstag, 23. März 2019, 19.30 Uhr 
Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb 
Klavierkonzert

Der Kulturkreis Bad Orb bietet immer wieder jungen Künstlern ein Forum und freut sich, dass der Nachwuchsförderpreisträger des Main-Kinzig-Kreises aus dem Jahre 2016 Philipp Christoph Mayer für ein Konzert zugesagt hat. 
Unter anderem stehen Werke von Robert Schumann und eigene Kompositionen des 24-Jährigen auf dem Programm. 
Der junge Gelnhäuser ist Komponist und Pianist. Er studierte an der Musikhochschule München Komposition und war für zwei Auslandssemester am Pariser Conservatoire nation supérieur de musique et danse und absolvierte hier die Prüfungen mit Bestnoten. Werke aus seiner Feder wurden bereits von namhaften Interpreten aufgeführt. 
Er ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Für seine Kompositionen erhielt er bereits Anerkennungen und Preise. 
Philipp Christoph Mayer überzeuge durch stilsichere Artikulation und ein souveränes Agieren. Er sei in zeitgenössischer klassischer Musik ebenso perfekt zuhause, wie in seinen eigenen Kompositionen, bescheinigen Kritiker dem jungen Mann.

Eintritt: 16 Euro, Kulturkreismitglieder 13 Euro

 

Samstag, 9. Februar 2019, 19.30
Uhr, Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb

Linda Krieg, Martelle & Tony Spagone
- Swing, Blues & Roots Music

Der Kulturkreis lädt zu Swing, Blues und Roots-Music ein.
Gestaltet wird der Abend von dem Trio Linda Krieg, Martelle & Tony Spagone. Das Trio aus Frankfurt/Main präsentiert mit Gesang, Mundharmonika, Gitarre, Ukulele und Kontrabass ein halbakustisches Programm auf hohem Niveau mit eigenen Arrangements und Kompositionen aus dem Bereich Roots Music, Americana, Swing, Blues und Singer-Songwriter.
Die Musiker der neuen und spannenden Formation sind schon länger in unterschiedlichsten Richtungen aktiv, dabei aber vor allem in der Blues & Roots Music zu Hause und weit über das Rhein-Main-Gebiet bekannt.
Linda Krieg Bluesharp, Gesang, Ukulele Andreas Schmid-Martelle Gesang, Gitarren Tony Spagone Kontrabass, Backround Gesang

Eintritt: 14 Euro - Kulturkreismitglieder 11 Euro
Bild: Krieg - kostenfreie Nutzung für diesen Text liegt vor

 

 

Samstag, 19. Januar 2019, 19.30 Uhr
Haus des Gastes, Burgring 14, Bad Orb

„Meine Frau, ihr Mann und ich“;
eine satirische Leseshow

Als erste Veranstaltung im neuen Jahr lädt der Kulturkreis Bad Orb zu einer satirischen Leseshow ein.
Martin Guth liest im Haus des Gastes aus seinem Debütroman „Meine Frau, ihr Mann und ich.“
Musikalischer Begleiter ist Johannes Napp auf seiner Gitarre. Martin Guths Roman führt mitten in den Beziehungsdschungel eines Neu-Singles und überzeugt durch eine prickelnde Mischung aus Spannung und Humor. Guth wirft dabei alles in die Waagschale, was er in 15 Jahren auf den Comedy-Kabarettbühnen dieses Landes gelernt hat.
Hauptprotagonist ist der Musiker Jan, ein Musterexemplar von Mann, Ehemann und Vater; treu, verständnisvoll, verlässlich und dabei auch noch charmant und witzig. „Er“ ist so; aber seine „Sie“ halt nicht, und als sie sich für ein Selbstfindungsjahr auf eine Insel zurückzieht, steht der ach so gute Jan als alleinstehender Vater da. Und das Chaos hält mit Macht Einzug.
„Ein niveauvoller Spaß für Mann, Frau und allem dazwischen“, versprechen die Veranstalter, und dies alles auch noch musikalisch auf höchstem Niveau begleitet. Karten gibt es nur an der Abendkasse.

Eintritt: 12 Euro – Kulturkreismitglieder: 9 Euro
Bild: Goßmann - kostenlose Freigabe wurde erteilt Elsbeth Ziegler

 

 

 

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